plasto-tec

Werkstoffe

Materialauswahl

Die mechanischen, thermischen und chemischen Belastungen, denen der eingesetzte Werkstoff standhalten muss, bestimmen primär die Werkstoffauswahl. Wirtschaftlichkeitsüberlegungen wie z.B. die Höhe des gesamten Wartungsaufwands unter Berücksichtigung der Stillstandzeiten einer Anlage müssen dabei aber ebenso Berücksichtigung finden.

Die von plasto-tec GmbH gelieferten Anlagenkomponenten umfassen eine breite Palette von Kunststoffen: Von reinen Thermoplasten wie PE oder PVC bis zu den modernen glasfaserverstärkten Duroplasten mit integrierter Chemieschutzschicht.

Spezialist für Verbundwerkstoffe

Verbundwerkstoffe vereinen die jeweiligen Stärken und Vorteile von Thermoplasten und glasfaserverstärkten Duroplasten (GFK). Schon 1952 hat Plasticon begonnen, die Chemische Industrie mit solchen Bauteilen zu beliefern. Hierbei wird die hervorragende chemische Beständigkeit von Thermoplasten und Fluorkunststoffen mit der mechanischen Festigkeit von GFK kombiniert. Durch Schweißen und Thermoformen entsteht der sogenannte Liner, der zwar die geforderte gute Chemikalienbeständigkeit, aber nicht die notwendige mechanische Festigkeit mit sich bringt. Auf diesen Liner wird über eine haftvermittelnde Zwischenlage das tragende GFK-Laminat schichtweise aufgebaut. Der deutlich höhere Fertigungsaufwand und die daraus resultierenden höheren Kosten für diese hochwertigen Verbundbauteile machen sich aber in aller Regel bezahlt: Die Lebensdauer der Bauteile wird verlängert, damit sinken Stillstandzeiten und Wartungskosten und sorgen so für eine effizientere Produktion.

► Thermoplastische Kunststoffe (PE, PP, PVC)
► Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) mit Chemieschutzschicht (CSS)
► GFK im Verbund mit thermoplastischen Linern aus PVC, C-PVC, PE, PP
► GFK im Verbund mit teilfluorierten Linern aus PVDF, E-CTFE
► GFK im Verbund mit vollfluorierten Linern aus FEP, PFA, M-PTFE

Temperatur-Obergrenzen

Folienauskleidungen

Basierend auf vollfluorierten Halbzeugen gehören Folienauskleidungen mittlerweile zum Stand der Technik. Sie werden entweder als loses Hemd zwischen Flanschen geklemmt oder mit Fixpunkten auf der tragenden Wand befestigt. Zum Schutz besonders beanspruchter Bereiche werden sie auch als abgehängte Schürze ausgeführt. Als Temperaturobergrenze gilt derzeit 260° C bei Einsatz von PFA.